- Seine aktivierende Wirkung kann der letzte Schritt sein, den es braucht, um die Belastungsgrenze zu überschreiten. Eine Person mit einer ängstlichen Veranlagung bekommt durch den 5. Espresso am Nachmittag vielleicht ihre erste Panikattacke des Lebens, weil sie wahrnimmt, wie ihr Herz durch das Koffein schneller schlägt. Da sie bereits nah an der Grenze ist, hat sie keinen psychischen Puffer mehr, um mit dieser normalen körperlichen Reaktion adäquat umzugehen.
- Das im Kaffee enthaltene Koffein soll bei vielen über Müdigkeit und Antriebslosigkeit hinweghelfen. Sinnvoller kann es sein herauszufinden, warum Du Dich müde oder antriebslos fühlst und dann diese Ursachen zu verändern. Vermutlich wirst Du dafür Dinge in anderen Lebensbereichen verändern oder Deine inneren Faktoren wie Deine Programme anschauen müssen.
PS: Natürlich darfst Du weiter Deinen Kaffee genießen, wenn er Dir wirklich schmeckt. Vielleicht schweifen Deine Gedanken beim nächsten Kaffee ganz automatisch aber mal zu dem Grund, aus dem Du ihn trinkst. 😉
Gleiches gilt für alle anderen Substanzen. Gehe bewusst mit ihnen um und frage Dich, ob und was sie in diesem Moment kompensieren sollen.